Warum zu mir kommen?

Seit bald 30 Jahren gehe ich mit Neugier und Leidenschaft der Frage nach, was es braucht, damit wir Menschen mit uns selbst zufrieden sind und mit anderen zusammen Freude und Verbindung erfahren können - auch wenn diese nicht das tun, was wir uns von ihnen wünschen. Liebe und Selbstermächtigung nach innen, Verbindung und Mitgefühl nach aussen sowie ein Aufgehoben-Sein im Ganzen - dass sind häufig die Themen, die mich in der Begleitung von Menschen motivieren, einen Weg zu innerem Wachstum und seelischer Heilung zu gestalten. Ich habe viele Methoden und Theorien in Psychotherapie und Psychologie, in Coaching und Prozessbegleitung, in Heilarbeit und verschiedenen spirituellen Praktiken kennengelernt und mich in einigen darin aus- und weitergebildet. (Näheres dazu unter Persönlicher Hintergrund) Aus der Fülle und Vielfalt von Zugängen zum menschlichen Dasein und Miteinander, habe ich das entnommen und zusammengebracht, was ich als sinnvoll, wirksam und nachhaltig erfahren habe.

Abgesehen von meiner langjährigen selbständigen Tätigkeit, habe ich viel Erfahrung in den schulischen Einrichtungen sammeln dürfen, in denen ich tätig war und bin. Probleme und Konflike in Familien, in Teams, in den Klassen, auf den unterschiedlichen hierarchischen Ebenen oder von Lehrpersonen - ich engagiere mich für Vermittlung, Reflexion und Begleitung sowohl von Einzelnen, als auch von kleinen Teams oder grösseren Gruppen.

Die Frage, „Was hilft, was heilt wirklich?“, war mir immer eine starke Motivation, mich in verschiedene Richtungen zu bewegen, anstatt der Vertreter eines Weges oder einer Theorie zu werden. Dadurch habe ich mir ein Wissen, eine Palette von Methoden und eine Haltung aneignen können, die es mir ermöglichen, andere Menschen so zu unterstützen, dass sie Vertrauen und Sinn in sich selbst erfahren und lernen können, anderen gegenüber authentisch in Beziehung zu treten.

Ich möchte mit Ihnen kurz jene Fragen teilen, die ich mich auf meinem Weg am intensivsten erforschte:

  • Was bedeutet es für eine/n jede/n, echt und authentisch zu sein? Und wie geht das?
  • Wie kann ein innerer Wandel hin von leidverursachenden Gewohnheiten zu einem freudvolleren und beziehungsfördernden Erleben stattfinden?
  • Wie können sich Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Angst oder Ärger zu mehr Zuversicht und Vertrauen ändern?
  • Wie können hinderliche oder destruktive seelisch-psychische Strukturen zu einem bejahenden Selbstbild führen?
  • Wie kann man in schwierigen Situationen mit sich selbst und anderen verbunden bleiben, ohne sich zu verstecken oder Druck und Gewalt auszuüben?
  • Wie ist das mit der Seele, kann man die wahrnehmen und in Kontakt damit kommen?
  • Was bedeutet es, wirklich zu lieben?
  • (Wie) Lässt sich Gott oder Göttlichkeit erfahren, ohne die eingestanzten Gottesbilder zu bedienen?
  • Was braucht es jetzt, in dieser Phase des eigenen Lebens?

Vielleicht teilen Sie einige davon? Mir selbst sind dunkle und leidvolle Lebensphasen nicht fremd und ich kann aus eigenen Erfahrungen vieles von dem „nach“fühlen, was andere im Inneren bewegt. Auch wenn ich weiss, dass ich nie wirklich wissen oder selbst erleben werde, wie es im Inneren anderer Menschen aussieht, fällt es mir nicht schwer, nachzuvollziehen, was andere bewegt und wie sie damit in Kontakt kommen können.

Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, Akzeptanz, Wertschätzung und Mitgefühl für mich selbst zu entwickeln und es auf andere auszudehnen. Ich habe eine Art des Denkens und des Sprechens verinnerlicht, so dass ich anderen mit Offenheit, Verständnis und Interesse begegnen kann. Ich habe mich im eigenen körperlichen Erleben und in der Wahrnehmung des körperlichen Ausdrucks anderer so geschult, dass die leiblich gespürte Resonanz heute manchmal schneller zur Klarheit führt, als viele Stunden des Gesprächs.

Als Begleiter ist es mir wichtig, mich am direkten Erlebens- und Erkenntnisraum des anderen zu orientieren. Ich möchte nicht über die Gedanken, Gefühle und das Erleben anderer urteilen. Entscheidend ist für mich, was lebendig im anderen ist, wie inneres Wachstum möglich wird und was die guten Gründe dafür sind, dass die Lebensenergie in manchen Bereichen gebunden bleibt. Dennoch weiss ich auch um die Grenzen des Machbaren, weiss um die Macht der Vergangenheit, des Unbewussten und um die der eigenen Glaubenssätze.  –  Und glaube trotzdem an die Resonanz des Lebendigen - wenn wir uns auf den Weg zu uns selbst machen und zu dem, was wir eigentlich erleben wollen.

Durch die Kombination meiner Ausbildungen in Leibpsychotherapie und Psychoenergetik, als Schulsozialarbeiter, als Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und als spiritueller Begleiter bin ich in der Lage, Menschen, die sich mir anvertrauen, so zu begleiten, dass sie aus den Quellen ihres Leides heraustreten und effiziente Strategien entwickeln können, die zu mehr Bewusstsein, Verbindung und Authentizität führen.

Mit meiner Arbeit möchte ich einen Beitrag leisten, mit dem Menschen zu ihrer Lebendigkeit und zu einem bejahenden, angstfreien Selbstbild finden – ohne dass es zu Lasten oder auf Kosten von anderen oder ihnen selbst geht. Ich wünsche mir, dass wir einen Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und denen anderer finden, der nicht zu (Selbst-)Verurteilungen, (Selbst-)Bestrafungen oder zu Gleichgültigkeit führt. Mein Antrieb ist es, Brücken zwischen den Menschen zu bauen, damit sie sich mit sich selbst und anderen urteilsfreier verbinden können.

Und ja, bei aller Ernsthaftigkeit: Humorvoll kann ich auch...